Der rasante Siegeszug des Online-Handels ist schon seit Jahren nicht mehr aufzuhalten. Längst haben wir uns an jährlich übertroffene Paketversand-Rekorde an Weihnachten, an Zalandopäckli tragende Zeitgenossen auf der Strasse und an den schnellen Einkauf unterwegs am Smartphone gewöhnt. Online-Shopping ist einfach, schnell und kann bequem vom Sofa aus erledigt werden.

 

Online leidet die User Experience

Neben den offensichtlichen Vorteilen von eCommerce gibt es jedoch ein paar Herausforderungen, welche den Online-Händlern zu schaffen machen. Noch sind die technischen Möglichkeiten zu wenig ausgereift, um gewisse Experiences des Ladenbesuches online nachstellen zu können.
Wissen wir zum Beispiel nicht, ob uns eine Jacke steht oder welche Grösse für uns ideal wäre, bestellen wir aktuell einfach mehrere Ausführungen davon. Dies in der Hoffnung, dass eine dann schon passt und wohl wissend, dass dies bedeutet, irgendwann mit den Retouren wieder zur Post gehen zu müssen. Wäre es nicht schön, wir könnten die Jacke zu Hause bereits virtuell probieren?
Noch offensichtlicher sind die Nachteile beim Möbelkauf: Aufwändig vermessen wir unser Wohnzimmer, kämpfen uns Samstags mit hunderten Gleichgesinnten durch das Möbelhaus unseres Vertrauens und wählen ein Sofa aus, nur um zu Hause zu merken, dass es doch nicht so gut passt wie wir im Kunstlicht des Möbelhändlers gedacht hatten. Wie praktisch es doch gewesen wäre, das Sofa versuchsweise in unser Wohnzimmer zu platzieren!

 

Augmented Reality im eCommerce bereits teilweise etabliert

Genau dieses Problem haben vor allem Möbelhändler schon vor Jahren erkannt und gehandelt: Möbel Pfister war in der Schweiz mit “Atelier Pfister” der Vorreiter. Verschiedene Andere zogen nach, am bekanntesten ist mittlerweile die “Ikea Place”-App des Schwedischen Möbel-Riesen.
Neben der Möglichkeit, Produkte vor dem Kauf zu Hause zu platzieren schätzen Kunden auch die Möglichkeit, jedes Detail des Produktes online zu erkunden – ein Bereich, in welchem traditionelle Produktfotografie seine Schwächen aufweist. Beide Probleme akzentuieren sich für Unternehmen, welche ganz auf einen Showroom oder den stationären Handel verzichten und den Online-Shop als einzigen Distributionskanal verwenden.

AR Webshop feature by Bitforge

AR endlich auch im Web möglich

Die Use Cases für Augmented Reality im Shopping-Bereich sind also seit Langem vorhanden, entsprechende Applikationen von Kundenseite breit akzeptiert. Doch noch war die Technologie nur für Unternehmen verfügbar, welche genügend Power aufbrachten, um eine spezifische AR-APP entwickeln zu lassen.
Mit den neusten Fortschritten in der Smartphone-Technologie sind diese Zeiten nun ein für alle mal vorbei. Ab sofort können 3D-Modelle per Webservice einfach in jede Website eingebaut und direkt im Browser angezeigt werden.

 

Augmented Reality Webshop versus AR-App

Was für den Kleider- oder Möbelkauf gilt, hat auch in der Software-Entwicklung Gültigkeit: Der Grundsatz One size fits all trifft nur in den seltensten Fällen zu. Aus diesem Grund ist Web-AR nicht als Ablösung oder Verdrängung von eCommerce-Apps zu verstehen sondern als eine willkommene Ergänzung des Möglichkeiten-Fächers.
Während der Einsatz einer Mobile App unbestrittene Vorteile mit sich bringt, setzen einige Unternehmen auf eine Web-only Strategie. Genau hier schafft die neue Web-AR Lösung abhilfe.

 

Bitforge AR-Lösung für eCommerce

Natürlich liessen wir uns bei Bitforge diese Entwicklung nicht entgehen und freuen uns, die innovative Erweiterung für Webshops ab sofort ebenfalls anbieten zu können. Wie die User Journey im Detail aussieht, seht ihr im Video:

 

Alle weiteren Informationen dazu findet ihr auf unserer neuen Landingpage zum Thema Augmented Reality Webshop.

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