Kunstgeschichte als digitales Kinderspiel
«Klee Art» bringt die Geschichten rund um die Klee-Fee und den Maler Paul Klee als interaktives Spielerlebnis auf das Tablet. Gemeinsam mit dem Schweizer Kinderbuchautor und Liedermacher Roland Zoss haben wir eine App entwickelt, die Kindern im Vorschulalter einen spielerischen Zugang zur Kunstwelt ermöglicht.
Kunde
Unsere Leistungen
Das gedruckte Kinderbuch lebt vom Vorlesen durch Erwachsene. Auf dem iPad sollten die Kinder die Geschichten und Gemälde jedoch eigenständig entdecken können. Da die Zielgruppe im Vor- und frühen Lesealter noch nicht lesen kann, fielen klassische Menüstrukturen, Textanleitungen oder gewohnte UI-Elemente komplett weg.
Die Aufgabe für Bitforge war es, ein Interaktionskonzept zu schaffen, das Kindern ohne fremde Lesehilfe maximale Orientierung und Selbstwirksamkeit bietet, ohne durch unverständliche Schalter oder Overlays Frustration zu erzeugen.
Bitforge übersetzte das Buch in das Konzept einer digitalen, begehbaren Museumswand:
Die begehbare Galerie: Nach dem Start der App wählen die Kinder direkt ein Gemälde an der Wand aus und werden mitten in das Bild hineingezogen. Jedes Kunstwerk bildet ein eigenes, in sich geschlossenes Spielmodul mit einer zur Geschichte passenden Spielmechanik.
«Listen to UI» – Steuerung über Sprache: Statt starrer Buttons nutzt die App das Prinzip des gesprochenen Bedienelements. Die Protagonistin Sophie liest Handlungsoptionen laut vor. Die gesprochene Blase (z. B. «Hinein ins Abenteuer!») erscheint zeitgleich auf dem Bildschirm und dient direkt als Antipp-Trigger. Hören, Sehen und Handeln verschmelzen zu einer einfachen Geste.
Kunst als interaktiver Raum: Paul Klees Werken wurden nicht einfach als flache Repros eingebunden. Ihre Farbräume und Formen bilden die Kulisse für die einzelnen Spiele. Im Entwicklungsprozess wurden ergänzende Grafik-Assets mit KI-Unterstützung erstellt und exakt auf den historischen Stil Klees abgestimmt.
Audio-Integration: Die App ist durchgehend auf Deutsch und Englisch vertont. Sämtliche Sprachaufnahmen und Musikelemente stammen direkt von Roland Zoss.
Für die Entwicklung kam das Cross-Platform-Framework Flutter in Kombination mit der Game Engine Flutter Flame zum Einsatz. Das Statemanagement via Riverpod erlaubt eine saubere Trennung der einzelnen Spielmodule (1 Bild = 1 Modul), sodass weitere Gemälde oder Interaktionen flexibel ergänzt werden können.
Auf der Benutzeroberfläche wurde bewusst auf störende System-Controls oder sichtbare Menüleisten verzichtet, um den Bildschirm frei von Ablenkungen zu halten.
Bevor wir über Features, Scope, Timings oder Preise reden, möchten wir im Rahmen eines kostenlosen Welcome-Workshops verstehen, was eure Ziele, Wünsche und Bedürfnisse sind.